Mathematik Abitur 2030
Der Standard für digitale Hilfsmittel in Deutschland.
Warum ist das Jahr 2030 heute schon wichtig?
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat verbindliche Standards für das Abitur ab 2030 festgelegt. Da Taschenrechner meist in der Klasse 7 oder 8 eingeführt und bis zum Abitur genutzt werden, müssen heutige Anschaffungen bereits "2030-ready" sein.
- ✔ Chancengleichheit: Einheitliche Prüfungsbedingungen in allen Bundesländern (Ländergemeinsamer Aufgabenpool).
- ✔ Funktions-Klarheit: Klare Trennung zwischen "Rechnen" (WTR) und "Modellieren" (MMS).
- ✔ Investitionssicherheit: Eltern kaufen nur ein Gerät für die gesamte Sekundarstufe.
Der IQB-WTR
(Einfacher Wissenschaftlicher Taschenrechner)
Der klassische Schulrechner wurde neu definiert. Er darf mathematische Basisfunktionen beherrschen, muss aber bei höheren Funktionen "dumm" bleiben, um das Verständnis der Schüler nicht zu ersetzen.
✅ Erlaubte Funktionen
- Arithmetik & Trigonometrie
- Einfache Statistik (Mittelwert, Streuung)
- Binomialverteilung (eingeschränkt)
- Wertetabellen
❌ Verbotene Funktionen (IQB)
- Kein Grafik-Plotten
- Kein CAS (Algebraisches Lösen)
- Keine numerische Integration/Differentiation
- Kein Lösen von Gleichungssystemen (LGS)
Das MMS (Modulares Mathematiksystem)
Ein MMS ist mehr als ein Taschenrechner. Es ist ein Werkzeug zum Modellieren komplexer Probleme. Im Abitur 2030 müssen MMS zwingend über folgende 4 Module verfügen:
Zwei Wege zum MMS: Handheld vs. Software
Option A: Handheld
Der klassische Grafikrechner. Robust, prüfungssicher (kein Internet), sofort einsatzbereit.